Liebe Freundin, lieber Freund des Pasinger Postsaals,

 

 

die Online-Petition „Unser Postsaal muss erhalten belieben“, die Sie mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben, ist nun nach sechs Monaten zu Ende gegangen. Daher möchte ich Ihnen zum Abschluss noch einen kurzen Überblick geben, was inzwischen erreicht bzw. nicht erreicht werden konnte:

 

 

Leider nicht erreicht wurde bislang das Hauptziel, den Pasinger Postsaal in seiner bisherigen Form dauerhaft im Bestand zu sichern. Laut Auskunft der Eigentümerin wird dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht angestrebt.

 

 

Folgendes hat sich aber in der Zwischenzeit getan:

 

Noch im Dezember fand in den Räumen der SPD-Rathausfraktion ein Gespräch zwischen der Geschäftsführung der MONACHIA mit der Pasinger Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar statt, bei dem folgende Punkte vereinbart werden konnten:

 

 

1.            Die öffentlichen Wege durch den Innenhof zwischen Gleichmann-/Spiegel-/Bodensee- und Bachbauernstraße bleiben erhalten, ebenso die Begrünung des Hofs und der Pavillon mit dem Schreibwarengeschäft.

 

 

2.            Der Postsaal bleibt für mindestens ein weiteres Jahr, so wie er ist, bestehen. Der Pachtvertrag mit dem Hotel soll entsprechend verlängert werden.

 

 

3.            Bei einem Neubau bietet die Eigentümerin an, statt des bisherigen Saals einen neuen, kleineren Saal mit ca. 100 Plätzen zu schaffen. Leider soll dieser Saal keine Bewirtschaftung mehr bekommen, sondern nur eine Teeküche.

 

 

4.            Es soll einen weiteren regelmäßigen Austausch geben.

 

 

Ebenfalls noch im Dezember hat der Stadtrat im Rahmen der Fortschreibung des Programms „Aktive Zentren Pasing“ einen etwa sechsstelligen Betrag zur Durchführung eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für den Neubau auf dem Gelände des Hotels zur Post bewilligt. Mit diesem Geld soll erreicht werden, den Innenhof aufzuwerten und erlebbar zu machen, aber es sollen auch Varianten untersucht werden, den Postsaal zu erhalten.

 

 

Leider ist der Austausch mit der Eigentümerin des Geländes mittlerweile zum Erliegen gekommen, was ich sehr bedauerlich finde. Insofern ist es auch verständlich, dass die Stadt nunmehr prüft, ob im Rahmen des Ersatzbaus für den ehemaligen Kopfbau auf dem Stückgutgelände an der Offenbachstraße, in städtischer Regie, ein Bürgersaal geschaffen werden kann. Damit hat sich vergangenen Dienstag auch der Kommunalausschuss des Stadtrats befasst. Momentan ist geplant im neuen Kopfbau einen solchen Saal für etwa 90 Personen mit Foyer, Spülküche und Ausschank zu schaffen. Nach Möglichkeit soll dieser Saal auch größer ausfallen, sofern dies auf der Größe des Grundstücks möglich ist. Der Baubeginn wird für 2019 angestrebt.

 

 

Es bleibt also abzuwarten und zu hoffen, dass es doch noch weitere Gesprächen rund um den Postsaal mit der Eigentümerin geben wird. Ich hoffe, dass Sie auch weiterhin dieses Thema mit Interesse verfolgen. Weitere Informationen zu unserem Anliegen finden Sie zukünftig unter http://www.spd-pasing.de.

 

 

Die Pasinger SPD, unsere Stadträte Dr. Constanze Söllner-Schaar und Christian Müller, unser Bundestagskandidat Dr. Bernhard Goodwin und auch ich werden für Sie weiter am Ball bleiben. Versprochen!

 

 

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Raoul Koether.